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Oberlandesgericht Braunschweig unterstützt Weiterentwicklung des tunesischen Strafvollstreckungssystems

OBERLANDESGERICHT BRAUNSCHWEIG - 05. September 2017


Oberlandesgericht Braunschweig unterstützt Weiterentwicklung des tunesischen Strafvollstreckungssystems


Im Rahmen der seit 1980 bestehenden Partnerschaft der Städte Sousse (Tunesien) und Braunschweig arbeitet nun auch das Oberlandesgericht Braunschweig mit den Justizbehörden der tunesischen Republik enger zusammen. Vom 5. bis 8. September 2017 findet auf Wunsch der tunesischen Seite ein fachlicher Austausch zu strafrechtlichen Themen statt.


Heute - am 37. Jahrestag der Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages - begrüßte der Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig, Wolfgang Scheibel, die Delegation aus Tunesien: „Intensive internationale Kontakte sind hervorragend geeignet, um die Unterschiede - und auch die Gemeinsamkeiten - unserer Rechtssysteme kennenzulernen, wechselseitiges Verständnis zu entwickeln und auf diesem Fundament vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können. Gerade dem Straf- und Strafvollstreckungsrecht kommt dabei eine besondere Rolle zu, weil die hier geregelte und gelebte Praxis ein Seismograph für das jeweils bestehende Staatsverständnis ist." Richterin am Oberlandesgericht Dr. Tietze - hauptverantwortliche Organisatorin des Treffens auf deutscher Seite - ergänzte: „Das Interesse unserer tunesischen Kolleginnen und Kollegen und die Bereitschaft meiner deutschen Kolleginnen und Kollegen, die Tagung durch Vorträge zu bereichern und dadurch die Weiterentwicklung des tunesischen Strafvollstreckungssystems zu fördern, hat mich tief beeindruckt."


Bis zum 8. September 2017 wird durch Vorträge über die jeweiligen Strafvollstreckungssysteme informiert. Den Delegierten aus Tunesien soll die Praxis des Strafvollzugs in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen von Besuchen in den Justizvollzugsanstalten Wolfenbüttel und Rosdorf sowie im Offenen Jugendvollzug Göttingen (eine Abteilung der Jugendanstalt Hameln) präsentiert werden.

Bild aller Teilnehmer des deutsch-tunesischen Austauschs  
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Martin Speyer

Oberlandesgericht Braunschweig
Pressesprecher
Bankplatz 6
38100 Braunschweig
Tel: 0531 488-2460 oder 01522 8544256
Fax: 0531 488-2393

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